VSC Donauwörth – TSV Landsberg 28:39 (13:18)

 

Gegen körperlich klar überlegene Gäste zogen sich die zur Hälfte aus B-Junioren bestehenden Hausherren recht achtbar aus der Affäre. Während der ersten Viertelstunde blieben sie bis zum 6:7 auf Tuchfühlung bevor die Gäste bis zur Pause auf 13:18 enteilten. Im zweiten Durchgang hielt der VSC noch gut dagegen, hatte beim 24:26 zehn Minuten vor Schluss fast aufgeschlossen. Anschließend aber setzten sich die Gäste gegen resignierende Donauwörther dann doch deutlicher ab  und sicherten sich mit dem 39:28-Sieg einen guten dritten Tabellenplatz. Die Kreisstädter enttäuschten nicht und hatten in Johannes Beck (9) und Robin Ost (8) ihre auffälligsten Akteure. (geba)

 

 

VSC Donauwörth – VfL Günzburg 24:29 (12:15)

 

Wieder einmal haben sich Donauwörths Handballfrauen teuer verkauft und wieder einmal hat es am Ende nicht gereicht. Zum Schluss leuchtete ein 24:29 auf der Anzeigentafel, wird die Luft für den VSC immer dünner.

Die Gäste hatten einen beeindruckenden Auftritt und bevölkerten mit dreizehn Spielerinnen und drei Betreuern die Auswechselbank. Dem gegenüber ein VSC-Team, das eine Feldspielerin zum Auswechseln und eine gesundheitlich angeschlagene Melanie Glashauser aufbieten konnte. Trotzdem hielten die Gastgeberinnen anfangs ordentlich dagegen, gestalteten die erste Viertelstunde total offen und schafften bei 8:7 sogar die erste Führung. In der Schlussphase des ersten Durchgangs aber konnte sich der VfL erstmals etwas absetzen und mit einem 12:15 in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel rissen die Gäste, die aus dem Vollen schöpfen konnten, das Geschehen eindeutiger an sich und zogen innerhalb weniger Minuten auf 15:23 davon. Aber die Donauwörtherinnen zeigten Moral, mobilisierten noch einmal letzte Kräfte, kamen auf 21:25 heran, für den Sieg aber nicht mehr in Frage. Damit spitzt sich für den VSC die Lage in einem Dreikampf am Tabellenende weiter zu. Als Schlusslicht sind die Aussichten wesentlich getrübt, sind in den ausstehenden zwei Begegnungen tatsächlich zwei Siege für den Klassenerhalt notwendig.

Es spielten: Kocsis und Espach (im Tor), Glashauser (2), Lechner, Szuecsi (6/3), Reményi (4), Kovàcs (9/1), Èbl (2) und Csiszàr (1). (geba)

 

 

TSG Augsburg – VSC Donauwörth 29:26 (16:16)

 

Von der Tabelle her gesehen, war der Auftritt der VSC-Damen in Augsburg eine klare Angelegenheit – das Schlusslicht schien beim Tabellenvierten chancenlos. Aber anders als beim deutlich verlorenen Hinspiel (21:33) wuchsen die Donauwörtherinnen dieses Mal über sich hinaus, waren von Beginn an hellwach und überraschten den Favoriten mit gekonnten Angriffsaktionen, die ihnen während der ersten zehn Minuten eine 6:4-Führung einbrachten. Anschließend kamen dann aber auch die TSG-lerinnen in Fahrt, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier ebenbürtiger Teams, die ihren Fans ein attraktives Handballspiel boten und beim 16:16 in die Pause gingen.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs versteckten sich die Gäste keineswegs, hatten den besseren Start und legten zum 19:17 vor. Neben den Torjägerinnen Fanni Kovács und Renata Szuecsi (je 6 Treffer) hatte insbesondere Melanie Glashauser einen Sahnetag erwischt und sich mit acht Toren belohnt. Mitte der zweiten Halbzeit wurde dann aber doch der Kräfteverschleiß bei den Gästen unübersehbar. Sie zahlten den Tribut dafür, dass sie lediglich mit einer Auswechselspielerin antreten konnten. Nach dem 23:23 gewannen die Augsburgerinnen immer mehr die Oberhand und erzwangen durch fünf Treffer in Folge die Entscheidung. Die Donauwörtherinnen konnten zwar noch einmal verkürzen, am Sieg der TSG-Damen aber nicht mehr rütteln. Das Restprogramm besteht für den VSC aus drei „Endspielen“, aus denen noch mindestens vier Punkte geholt werden müssen, soll der Klassenverbleib doch noch geschafft werden. (geba)

 

 

 

VSC Donauwörth – TSV Haunstetten III 30:37 (13:15)

 

Trotz einer enormen Leistungssteigerung und trotz der dreißig Tore, die die Donauwörther Handball-Frauen gegen keinen Geringeren als den Spitzenreiter erzielten, gingen die Punkte letztlich an den TSV. Es nützte den Kreisstädterinnen nichts, dass sie gegen den Aufstiegsaspiranten die meisten Treffer aller BOL-Teams erzielten – der VSC muss die rote Laterne behalten.

Von Anfang an merkte man den Gastgeberinnen an, dass sie sich für diese Begegnung viel vorgenommen hatten. So begann das Spiel auch  mit einem Paukenschlag, denn es war nicht der Favorit, der den Ton angab, sondern das Schlusslicht. Bevor es sich die Gäste so richtig versahen, hatten sie sich in kürzester Zeit fünf Treffer eingefangen, war ihr Trainer allzu früh gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen (5:1). Von da an kam der TSV besser ins Spiel, benötigte aber immerhin mehr als eine Viertelstunde um erstmals zum Ausgleich zu kommen (9:9). Danach folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem der Tabellenstand beider Teams nicht zu erkennen war (Halbzeit 13:15)

Im zweiten Durchgang machte sich dann aber doch die größere Ausgeglichenheit der Gäste bemerkbar. Die mit voller Mannschaftsstärke und mit drei Betreuern angetretenen Haunstetterinnen gewannen immer mehr Spielanteile und vergrößerten ihren Vorsprung vorentscheidend (22:30). Die Donauwörtherinnen resignierten aber nicht. Immer wieder gelang es ihnen, dem Favoriten Nadelstiche zu versetzen und das Ergebnis in Grenzen zu halten. Insbesondere die gut aufgelegten Fanni Kovács, Melanie Glashauser und Renata Szuecsi sorgten mit neunzehn Treffern für Entlastung. Hervor zu heben ist außerdem, dass sich letztlich alle VSC-Feldspielerinnen in die Torjägerliste eintragen konnten. Am verdienten Sieg des TSV war aber nicht mehr zu rütteln. Nach dem gelungenen Auftritt ihres Teams konnten die Donauwörther Fans erfreut feststellen, dass die Mannschaft den Kampf um den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben hat. (geba)

Es spielten: Kocsis (im Tor), Ébl (2), Grießmeier (2), Glashauser (6), Lechner (2), Szuecsi (6), Reményi (2), Kovács (7) und Csiszàr (3).

TSV Aichach – VSC Donauwörth 38:25 (20:12)

 

Die Frauen des TSV Aichach, die sich mit Haunstetten einen packenden Zweikampf an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga liefern, ließen sich auch vom Tabellenletzten Donauwörth nicht in Verlegenheit bringen. Zwar hatten die VSClerinnen – wie schon des öfteren – den besseren Start und leicht die Nase vorn (3:4). Danach änderte sich das Spielgeschehen jedoch rasant als die Gastgeberinnen die Schlagzahl erhöhten und die Abwehr der Gäste gehörig unter Druck setzten. Innerhalb von wenigen Minuten zog der TSV auf 15:7 davon und dokumentierte überdeutlich, wo die Schwachstelle des VSC-Teams liegt – in der Abwehr (Halbzeit 20:12).

Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste bemüht, den Abstand nicht noch größer werden zu lassen. Insbesondere Renata Szuecsi und die angeschlagene Spielmacherin Fanni Kovács stemmten sich vehement gegen die Niederlage. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass Aichach nach zehn Minuten mit zehn Toren in Führung ging (25:15). Die Vorentscheidung war längst gefallen. Immerhin konnten sich sieben Donauwörtherinnen in die Torjägerliste eintragen und mit letztlich 25 Treffern eine Quote erzielen, die in so mancher Begegnung zum Sieg gereicht hätte. Mit der Abwehr allerdings hat das Team aber nach wie vor ein Riesenproblem – sie ist in der Bezirksoberliga einfach nicht konkurrenzfähig.

Es spielten: Kocsis (im Tor), Kissová (3), Glashauser (2), Lechner, Szuecsi (9/1), Reményi (3), Kovács (4/2), Ébl (1) und Csiszàr 3). (geba)

 

 

VfL Leipheim – VSC Donauwörth 35:16 (20:8)

 

Wie schon im deutlich verlorenen Hinspiel standen Donauwörths Handball-Frauen auch im Rückspiel in Leipheim auf verlorenem Posten. Nachdem zudem Torjägerin Fanni Kovács verletzungsbedingt absagen musste, konnte die Devise der VSClerinnen nur lauten, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Das gelang anfangs auch recht ordentlich, waren die Gäste während der ersten Viertelstunde doch einigermaßen gleichwertig (6:5). Von Ausgeglichenheit konnte dann anschließend aber keine Rede mehr sein als die Leipheimerinnen ihr druckvolles Angriffsspiel forcierten und auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen ließen (Halbzeit 20:8).

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeberinnen klar spielbestimmend. Auf ein VSC-Tor antworteten sie stets mit zwei Treffern (25:12). Der Tiefpunkt für die Gäste war erreicht als der VfL sogar teilweise in Unterzahl vier Tore in Folge schoss und drauf und dran war, den Zwanzig-Tore-Vorsprung zu markieren (29:12). Dafür reichte es aber dann doch nicht ganz, weil sich die Kreisstädterinnen nach einer Auszeit mit letzter Kraft ins Ziel retteten (Endstand 25:16).

Es spielten: Kocsis (im Tor), Kissová (1), Grießmeier, Glashauser (1), Ébl (2), Lechner, Szuecsi (7/4), Reményi (5) und Csiszàr.  (geba)